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Das war die Stuzubi 2019 in Hannover

Die Schülermesse Stuzubi in der Niedersachsenhalle

Großer Andrang auf der Karrieremesse Stuzubi in Hannover

Immer mehr Hochschulen und Unternehmen nutzen in der niedersächsischen Landeshauptstadt die Möglichkeit, Jugendlichen auf der Stuzubi Schülermesse Ausbildungen, Studiengänge und duale Studiengänge anzubieten. Rund 70 Aussteller waren in Hannover auf der Stuzubi 2019 vertreten. Trotz des in diesem Schuljahr nicht vorhandenen Abiturjahrgangs sind rund 1.200 Jugendliche zur Stuzubi nach Hannover gekommen, um sich über Wege nach dem Schulabschluss zu informieren. Zu Besuch war auch Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann.

Studieren, dual studieren, eine Ausbildung absolvieren oder sich erst einmal bei einem Auslandsaufenthalt oder Freiwilligendienst über die eigenen Ziele klarwerden? Mehr als 1.200 Abiturienten, Fachabiturienten und Realschüler sind zur Stuzubi in Hannover gekommen, um sich diese Fragen zu beantworten. „Die Besucherzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr zwar gesunken. Vor dem Hintergrund, dass wegen der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium in Niedersachsen in 2020 ein ganzer Abiturjahrgang als Zielgruppe weggefallen ist, war die Messe jedoch außerordentlich gut besucht gewesen“, sagt Stuzubi-Geschäftsführer Dirk Marschall.

Deutlich gestiegen ist in Hannover auch die Zahl der Aussteller, die 2018 noch bei 60 lag. In diesem Jahr konnten die Jugendlichen auf der Schülermesse Vertreter von fast 70 Hochschulen, Firmen und Institutionen treffen. Unter anderem waren die Hochschule Hannover, die Leibniz Fachhochschule und die Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld, die Landeshauptstadt Hannover, die Deutsche Flugsicherung (DFS) und Madsack Medien mit einem Messestand auf der Stuzubi.

Auch Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann besuchte die Schülermesse. „In meiner Jugend hätte ich mir auch eine solche Veranstaltung gewünscht“, sagte er auf seinem Messerundgang. Den Jugendlichen riet er, das Informationsangebot intensiv zu nutzen und möglichst viele Messestände aufzusuchen. Ein besonderes Angebot in Niedersachsen sei zum Beispiel die Möglichkeit, einen Handwerksberuf in Verbindung mit einem Dualen Studium zu erlernen. Auf diesem Weg könne für rund zehn Berufe ein Bachelor in Kombination mit einem Abschluss als Facharbeiter und als Meister in nur drei Jahren erworben werden.  

Grundsätzlich sei die Situation derzeit für Schüler gut, die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium mache vieles entspannter. Für Unternehmen sei die Neuerung aber eine Herausforderung, da es weniger Bewerber für Ausbildungsplätze gebe.

Auf der Stuzubi in Hannover konnten Unternehmen allerdings viele Kontakte zu potenziellen Bewerbern knüpfen, wie die Aussteller-Statements zeigen. Auch die Jugendlichen äußerten sich in den Schüler-Feedbacks durchweg positiv. Weitere spannende Eindrücke zur Messe sind in der Bildergalerie zu finden.