Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Wo können Schüler 2020 eine Sprachreise ins Ausland machen? | Stuzubi

Sprachkurse im Ausland

Sprachreisen ins Ausland sind nun wieder möglich.

Du musstest im Lockdown für die Prüfungen lernen, hattest keine Abifahrt, keinen Abschlussball – und jetzt fällt wegen Corona auch noch dein Auslandsaufenthalt flach? Nicht unbedingt. Sprachkurse im Ausland werden im Sommer 2020 zum Beispiel wieder angeboten.

Europas Grenzen sind wieder offen, die Strände füllen sich. Auch für dich bedeutet das: Wenn du Urlaub im Ausland machen möchtest, steht dem grundsätzlich nichts im Wege. Du willst dabei gleich auch was für deine Fremdsprachenkenntnisse tun? Dann bietet sich eine Sprachreise an. Auch das geht inzwischen wieder. So hat der Bildungs- und Reisedienstleister EF Education First zum 1. Juli seine Sprachschulen in Nizza, Malaga und auf Malta wiedereröffnet.

Die Coronakrise habe aber erst einmal alles auf den Kopf gestellt, sagt EF-Deutschland-Manager Simon Dominitz. Die Sprachkurse im Ausland seien in kürzester Zeit auf Online-Formate umgestellt worden. Die meisten Teilnehmer kürzerer Sprachreisen entschieden sich dennoch für eine Rückkehr nach Deutschland, als die Lage kritisch wurde. Etwa die Hälfte der Schüler aus langfristigen Programmen sei aber im Ausland geblieben. „Für viele war das eine sehr spannende und gute Zeit“, berichtet Dominitz. Immer wieder habe er gehört, dass der intensive Kontakt zu den Gastfamilien im Lockdown ein ganz anderes Kennenlernen der Kultur und der Sprache eröffnet habe: „Normalerweise ist das bei den Gastfamilien ein bisschen wie bed and breakfast, aber in dieser Situation kam man sich wirklich nahe.“

Sprachreise mit Lockdown

EF Country Manager Simon Dominitz
EF Sprachreisen Manager Simon Dominitz

Kalt erwischt hat die Pandemie auch Lena, die während ihres Sprachkurses in Oxford in Quarantäne musste. „Das ist aber gar nicht so schlimm“, erzählt sie in ihrem Video auf Youtube. Langweilig geworden sei ihr in den zwei Wochen ihrer „stay at home“-Zeit in England nie: „Mit face to face-Telefonaten, Filmen, Spielen und dem Online-Unterricht verging das ganz schnell.“ Auch als beängstigend habe sie die Situation nicht empfunden: „Man bekommt drei Telefonnummern, die rund um die Uhr erreichbar sind, man ist also nie allein.“

Inzwischen kann Lena wieder den Unterricht an ihrer Sprachschule in Oxford besuchen, allerdings mit Maske und Sicherheitsabstand. Auch die EF-Niederlassungen in New York, San Diego, Vancouver, Sydney und Brisbane haben wieder geöffnet. Nach Amerika einreisen kann man im Moment allerdings nicht, denn man bekommt kein Visum. Wann wieder Sprachreisen nach England und in die USA möglich sind, ist noch offen. Das englischsprachige Ausland werde von den Schülern am meisten nachgefragt, sagt Dominitz: „Etwa zwei Drittel der Jugendlichen wollen da hin.“ Im Ausland Englisch zu lernen sei aber auch bei Sprachreisen in andere Länder möglich, zum Beispiel bei einem Englisch-Camp in Griechenland: „Da hat man auch Sonne, Strand und Meer, wie an der amerikanischen Westküste.“

Doch was ist, wenn tatsächlich eine zweite Welle kommt? „Dann sind wir jetzt geübt“, sagt Dominitz und lacht. Nach den Erfahrungen vom Frühjahr habe man nun die Mittel an der Hand, um mit der Situation umzugehen. Die Gesundheit der Kursteilnehmer stehe dabei immer an erster Stelle: „Aber einen Lockdown gibt es in so einem Fall zuhause auch, und im Ausland ist es unter den Umständen vielleicht sogar besser als daheim.“ Mit einem erhöhten Risiko sei jedenfalls nicht zu rechnen, denn jede Schule habe Sicherheitskonzepte zur Abwendung und für den Ernstfall konzipiert.

Weitere Infos zu EF Sprachreisen findest du auf www.ef.de/pg/sprachreisen.


Das könnte dich auch interessieren:

Freiwilligendienst in der Psychiatrie - Erfahrungsbericht

Ratgeber für Studium, Ausbildung, Freiwilligendienst und Auslandsaufenthalt

Stuzubi Newsletter - immer up to date