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Die Privathochschule ISM stellt beim wirtschaftswissenschaftlichen Studium die Persönlichkeit in den Vordergrund | Stuzubi

BWL studieren

Campusleiter Professor Antonios Koursovitis

Seit September ist die International School of Management (ISM) mit einem Campus in Berlin vertreten. Die Privathochschule bietet wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge mit branchenspezifischem Fachwissen an, unter anderem aus den Bereichen Sport, Tourismus, Mode, Marketing, Psychologie und Recht. Die Absolventen, die Wirtschaftswissenschaften mit Basiswissen aus dem Bereich BWL studieren, sollen auf Positionen im Management bei international tätigen Firmen vorbereitet werden. Praxis- und Auslandssemester sind Pflicht. „Ein Manager muss mehr können als nur mit Zahlen umzugehen“, sagt Campusleiter Professor Antonios Koursovitis.

Seit Jahrzehnten wollen die meisten Erstsemester in Deutschland Wirtschaftswissenschaften studieren. Doch die überfüllten Hörsäle der großen Unis bieten nicht immer die optimalen Studienbedingungen. Die Alternative kann eine Privathochschule sein. Seit dem Wintersemester 2019 gibt es in Berlin eine neue staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft, die Bachelor- und Masterprogramme anbietet: Die ISM hat den ehemaligen Standort der EBC Hochschule in Schöneberg übernommen.

Rund 220 Studierende sind dort derzeit für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge eingeschrieben. „Wir sind klein, bei uns kann man sich nicht in der Masse verstecken“, sagt Koursovitis und lacht. Besonders beliebt seien bei den Bachelorstudiengängen die Fachrichtungen International Management, Marketing & Communications Management und Finance & Management. Aber auch die fachspezifischen Studiengänge Tourism & Event Management, Global Brand & Fashion Management, International Sports Management und Psychology & Management seien stark nachgefragt. Ab dem Wintersemester werde außerdem ein LL.B. in Business Law angeboten.

BWL studieren für Olympia und die Oper

Seit September 2019 hat die ISM einen Campus in Berlin.
Campus Berlin ISM

Die IMS sei auf Internationalität und Praxisbezug ausgerichtet, erklärt der Campusleiter: „Nobelpreisträger haben wir hier nicht, aber die Dozenten haben sich alle in ihren jeweiligen Branchen einen Namen gemacht.“ Das bedeutet: Alle, die an der Hochschule Wirtschaftswissenschaften studieren, profitieren von den Kontakten der Professoren und Lehrkräfte – zum Beispiel bei der Praktikums- und Jobsuche.

Insgesamt zwanzig Wochen sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen bei Betrieben, davon sind sie zehn Wochen als Auslandsstudium oder Auslandspraktikum vorgesehen. Im Fach International Sports Management sei zum Beispiel eine Exkursion zu den Olympischen Spielen nach Tokyo geplant, bei der die Studierenden an den Kongressen teilnehmen: „Aber es gibt natürlich auch die Gelegenheit, sich die Spiele anzuschauen.“

Der Fokus liege bei dem wirtschaftswissenschaftlichen Studium nicht auf Klausuren und Noten, sondern auf der Anwendbarkeit des Gelernten. Viele Aufgaben finden in Kooperation mit Unternehmen oder auch kulturellen Einrichtungen statt, und die Ergebnisse der studentischen Projekte werden vor der Geschäftsführung präsentiert. Fächerübergreifend entwickelt die Hochschule zum Beispiel ein Konzept für die Oper in Bayreuth, um die Aufführungen der Werke von Siegfried Wagner einem jungen Publikum näher zu bringen. „Oper gilt ja immer noch eher als etwas für konservative, ältere Generationen. Das wollen wir ändern“, sagt Koursovitis.

Wirtschaftswissenschaften studieren und Persönlichkeit entwickeln

Der neue ISM-Standort in Berlin-Schöneberg
Die Privathochschule ISM in Berlin

Nicht nur BWL werde unterrichtet, auch Themen wie Digitalisierung, urbane Mobilität und der Klimawandel würden an der Hochschule behandelt: „Unsere Studieninhalte sind immer am Puls der Zeit.“ Wirtschaftswissenschaften zu studieren bedeute nicht nur sich Fachwissen anzueignen. Gerade bei künftigen Managern zähle auch die Persönlichkeit. Sich nur mit Zahlen und Fakten auszukennen reiche nicht aus: „Manager müssen auch Leader sein und Verantwortung übernehmen.

Durch die Auslandsaufenthalte könnten die Studierenden andere Kulturen kennenlernen und ihren Horizont erweitern. Einige wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge wie etwa International Management und ab Oktober 2020 auch Finance & Management könnten außerdem optional komplett auf Englisch studiert werden. Weltweit kooperiere die Hochschule mit 190 Partnerhochschulen, unter anderem in China, Indonesien, den USA, Großbritannien und Frankreich. „Was das angeht, sind wir ganz vorne“, betont Koursovitis.

Dabei würden die Studierenden jedoch auch dafür sensibilisiert, dass nicht überall auf der Welt der gleiche Wohlstand herrsche wie in Deutschland. Im vergangenen Jahr sei deshalb eine Spendenaktion für Kinder in Kambodscha initiiert worden: „Studentische Aktivitäten, das bedeutet bei uns nicht nur Party machen.“ Das Konzept der ISM sei, Fachwissen, praktische Umsetzung und die Entwicklung der Persönlichkeit der Studierenden als gleichwertige Säulen zu betrachten. „Was wir brauchen, das sind Manager, die auch soziale Kompetenzen haben“, sagt Koursovitis. Seinen Studierenden das zu vermitteln sei ihm ein persönliches Anliegen.


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