Du träumst von einer Karriere im Rampenlicht und bist fasziniert von Tanz, Gesang, Schauspiel und Musical? Die Aktion Stuzubi Bühnentalent der Berufsorientierungsmesse Stuzubi und der Bühnenfachschule Stage School Hamburg gibt dir die Chance, zu zeigen, was in dir steckt: Als einer unserer Stuzubi Bühnentalente 2026 kannst du einen Workshop im Wert von bis zu 495 Euro gewinnen – und hast bei entsprechenden Leistungen gleichzeitig die Aufnahmeprüfung an der Stage School geschafft.
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Jungs und Ballett – warum tanzen interessanter als Fußball sein kann
Bereits bestanden haben die Aufnahmeprüfung für die Stage School Rasmus Meyer-Loos(20) aus Hamburg und Mercedes Felling (22) aus Herten in NRW. Auf die Bühne wollte Rasmus schon als Kind, erzählt er: „Ich glaube, ich war damals sieben.“ Seine Babysitterin sei Schauspielerin gewesen. „Und das wollte ich dann auch, babysitten und schauspielern.“ Geklappt hat es aber nur mit der Schauspielerei. „Baby gesittet habe ich nie“, sagt er und lacht.
Erste Erfahrungen auf der Bühne sammelte Rasmus schon früh. Mit etwa zwölf Jahren habe er begonnen, Kurse bei einer Hamburger Tanzschule zu besuchen. Darüber sei er zum klassischen Ballett gekommen und bei John Neumeier gelandet, der renommierten Hamburger Ballettschule des gleichnamigen Ballettchoreografen und ehemaligen Ballettdirektors der Hamburgischen Staatsoper.
Wie sein Umfeld darauf reagiert hat? „Also so schlimm, wie man es aus Filmen kennt, dass man als Junge deswegen krass gehänselt wird, war es nicht“, räumt er ein. Die ein oder anderen Kommentare habe es aber schon gegeben, vor allen seitens seiner Brüder: „Die haben eher Fußball gespielt.“ Schlagartig verstummt seien alle Skeptiker aber immer, sobald sie ihn auf der Bühne sahen: „Ab dann haben mich auch meine Brüder voll unterstützt.“
Auf der Bühne über sich hinauswachsen
Auch Mercedes hat ihre Leidenschaft für die Bühne schon als Kind entdeckt: musikalische Früherziehung, Saxophon- und Gesangsunterricht und eine Musical-AG in der Schule stellten die Weichen, erklärt sie im Stuzubi Interview 2025. Inzwischen ist sie im dritten Ausbildungsjahr an der Stage School. Bald wird sie ihren Abschluss machen. Gerade im letzten Jahr habe sich „sehr viel getan“, sagt sie. Besonders in Gesang, aber auch in den Sparten Schauspiel und Tanz habe sie sich spürbar weiterentwickelt: „Ich glaube, dass ich allgemein sehr gewachsen bin.“
Die persönliche Weiterentwicklung zu erleben sei eines der ganz großen Highlights der Ausbildung, schwärmt sie. Früher habe sie zum Beispiel „mega Angst gehabt vorm Tanzen, und jetzt habe ich Spaß daran.“ Eine Art „Aha-Moment“ sei auch gewesen, als sie ein altes Gesangsvideo mit neuen Aufzeichnungen verglichen habe: „Da war ich einfach sehr stolz auf mich. Ich bin sehr dankbar, dass ich so viele Soli singen und schon an so vielen Shows teilnehmen durfte, ja, dass ich über mich hinauswachsen konnte.“
Wieder singen nach dem Stimmbruch
Auch Rasmus hat in seiner bislang zweijährigen Ausbildung an der Stage School große Fortschritte gemacht, vor allem im Gesang. Seit seinem Stimmbruch sei er im Singen unsicher gewesen, gibt er zu: „Vor meinem Stimmbruch habe ich so gerne gesungen und hatte richtig Vertrauen in meine Stimme.“ Mit der Pubertät habe sich das geändert, er habe wieder bei null anfangen müssen. „Du hast dann praktisch eine ganz andere Stimme und musst nochmal komplett neu Singen lernen“, erklärt er. Durch seine Gesangslehrerin an der Stage School habe er den Spaß am Singen jedoch wieder entdeckt: „Ich merke einfach krasse Verbesserungen, die ich da in den letzten anderthalb Jahren gemacht habe, und das gibt mir sehr viel Bestätigung.“
Doch die Ausbildung verlangt den angehenden Bühnendarsteller*innen auch einiges ab. Um das zu schaffen, sind körperliche und mentale Fitness nötig. Dreimal wöchentlich besucht Mercedes das der Stage School angegliederten Fitness-Studio. Auch auf ihre Ernährung achte sie. „Ich esse schon mal was Süßes“, räumt sie ein. Grundsätzlich sei ihr Speiseplan aber proteinreich, sie trinke viel Wasser und nehme bei Bedarf auch Nahrungsergänzungsmittel.



Körperliche und mentale Fitness – bei Bühnenjobs ein Muss
Auch ein individueller Fitnessplan könne gemeinsam mit einem Fitnesstrainer erstellt werden, sagt Rasmus: „Aber die Ausbildung an sich hält einen auch schon fit.“ Ein gutes Training seien etwa die Hebefiguren bei den Tanzszenen: „Bevor ich hier an die Schule kam, wusste ich gar nicht, wie das geht, Frauen beim Tanzen hochzuheben, aber jetzt kann ich die richtige Technik.“
Mindestens ebenso wichtig sei jedoch die Psyche, betont Mercedes. „Auf der Bühne zeigen wir ein Stück unsere Seele, dazu gehört viel Mut und es ist jedes Mal wieder eine enorme Überwindung.“ Oft seien die Darsteller selbst dabei ihre schärfsten Kritiker: „Unser eigenes Ego, unser Perfektionismus, der will halt leisten.“ Wichtig sei dabei jedoch ein liebevoller Umgang und Geduld mit sich.
Das lernen die Schüler*innen an der Stage School zum Beispiel in Unterrichtsfächern wie Mental Care. „Viele Übungen daraus benutze ich täglich, um optimistisch und gleichzeitig auch realistisch zu bleiben, wenn ich in negative Gedanken abschweife“, berichtet Rasmus. Allerdings sei ein gesundes Maß an Selbstkritik auch positiv, „wenn man sich nicht mit einem Okay zufrieden gibt, sondern sich pusht und besser sein will.“ Generell empfehle er aber allen in diesem Beruf, sich möglichst nicht mit anderen zu vergleichen, sondern sich auf die eigenen Fortschritte zu fokussieren: „Wenn man sich schon vergleichen will, dann nur mit sich selbst.“

Kämpfen für den Traumberuf
Eine weitere Herausforderung an dem Beruf sei der enorme Zeitaufwand. „Wenn ich meine Familie an Weihnachten gesehen habe, dann treffe ich sie manchmal danach erst an Ostern wieder“, sagt Rasmus. „Das ist vielleicht eines der größten Opfer, die man bringen muss“, findet Mercedes. Einige ihrer früheren Kontakte seien daran zerbrochen, dass ihr angestrebter Traumjob ihr nur wenig Raum für Freizeit und Privates erlaube. Allerdings habe sie an der Stage School viele neue Freunde gefunden. „Wir haben einen sehr starken Zusammenhalt in meiner Klasse und unterstützen uns gegenseitig, das ist auch wie eine Art Familie.“
Ihr Fazit: Trotz mancher Opfer kann sie sich keinen anderen Beruf vorstellen: „Jedes Mal, wenn ich auf der Bühne stehe, ist dieser Funke da, und er wird immer stärker. Dafür lohnt es sich, zu kämpfen. Es gibt nichts, was mich so erfüllt.“ Auch Rasmus sagt: „Ich glaube, ohne Tanz und Gesang könnte ich niemals glücklich sein, ich brauche das schon.“
In die Zukunft blicken beide mit Optimismus. Sie sei fest davon überzeugt, dass alle Schülerinnen und Schüler der Stage School nach ihrem Abschluss ihren Platz in der Branche finden werden, sagt Mercedes. Auch Rasmus ist zuversichtlich. In den kommenden Monaten werde er beginnen, auf Auditions zu gehen und sich für erste Jobs zu bewerben: „Dann schaue ich mal, aber ich sehe es eigentlich recht entspannt. In der Vergangenheit ist bei mir immer alles so gekommen, wie es soll, und das wird auch diesmal so sein.“
Stuzubi Bühnentalent 2026 gesucht – bewirb dich jetzt und gewinne einen Workshop im Wert von bis zu 495,- Euro
Die Stage School und Stuzubi suchen für 2026 wieder das Stuzubi- Bühnentalent. Bewirb dich jetzt und gewinne einen von fünf Intensiv-Workshops für Tanz, Gesang und Schauspiel in einer Stadt deiner Wahl aus rund 15 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei entsprechender Qualifikation kann die Teilnahme am Workshop die Aufnahmeprüfung für die Profiausbildung ersetzen. Herausragende Bewerber*innen lädt die Stage School zur Stipendiumsprüfung nach Hamburg ein.
Teilnahmebedingungen: Du bist zwischen 16 und 26 Jahren und hast Vorerfahrungen in Tanz, Gesang oder Schauspiel.
Bewerbung: Per Mail an stuzubi@stageschool.de mit Name, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum, aktuellem Foto, Infos zu Vorerfahrungen (gerne falls vorhanden mit Video-Link) und Begründung, warum du das Stuzubi Bühnentalent werden möchtest.
Einsendeschluss: 15. Dezember 2026
Weitere Infos: stageschool.de



