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Unternehmensberater – der Berufseinstieg

Wie beschaffen sich Unternehmen Kapital? Was passiert, wenn ein Konzern einen anderen übernimmt? Wie jongliert man zwischen den Interessen von Aktionären und Anleihensgebern? In Fragen wie diesen wird Marcus Schubert Experte sein, wenn er seinen Bachelor in Finance & Management an der International School of Management (ISM) in Frankfurt absolviert hat. Sein Ziel: als Unternehmensberater die Geschicke großer internationaler Firmen mitbestimmen.

Wie werde ich Unternehmensberater?

  • Das Studium an der Privathochschule ISM beinhaltet Praxis- und Auslandssemester.
  • Vor dem Studienbeginn gibt es einen Aufnahmetest.
  • Der Studiengang Finance & Management bereitet die Absolventen auf eine Tätigkeit im internationalen Finanzsektor vor.

Nach dem Abitur das passende Studium zu finden fällt vielen Schülern gar nicht so leicht. Mit seinem Schnitt von 1,5 habe er zwar viele Möglichkeiten gehabt, berichtet Marcus. „Bei mir hat es aber auch einige Zeit gedauert, bis ich das Richtige hatte“, räumt der 21-Jährige ein. Bevor er sich für seinen Studiengang an der ISM entschieden habe, sei er für Staatswissenschaften an der Uni Erfurt eingeschrieben gewesen. „Aber das war mir zu abstrakt. Wenn ich etwas lerne, muss ich den persönlichen Nutzen erkennen können“, erklärt er.

Sein Interesse am Finanzsektor sei durch Freunde geweckt worden: „Als ich in Erfurt war, hatte ich viel Kontakt zu Leuten, die in der Bank arbeiten. Das fand ich spannend.“ Jedoch sei der Studiengang Finance nur an Privathochschulen angeboten worden. Deshalb habe er sich in diesem Bereich umgesehen und sich für die ISM entschieden. Grund für seine Wahl seien unter anderem auch die Bewertungen der Hochschule durch externe Institutionen gewesen: „Ich habe mich an den Rankings orientiert, und da hat die ISM einfach gut abgeschnitten.“

Er bewarb sich am Campus in Frankfurt und wurde zum Aufnahmetest eingeladen, der aus einer Prüfung in Deutsch, Englisch und Mathematik sowie computergestützten Tests bestand. Unkomplizierter als gedacht sei das Gespräch mit dem Professor gewesen, das ebenfalls Teil des Bewerbungsverfahrens sei: „Das hatte ich mir viel schwieriger vorgestellt, wir haben uns dann aber ganz locker darüber unterhalten, wo ich später einmal arbeiten will.“ Nach dem Aufnahmeverfahren sei er sich sicher gewesen: „Ich hatte einfach das Gefühl, dass es passt.“

In den ersten Semestern sei vorwiegend Basiswissen vermittelt worden. Im Fach Finanzmathematik habe er sich zum Beispiel mit Zins- und Rentenberechnungen befasst. Im Bereich Investition und Finanzierung werde gezeigt, welche Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung es für Unternehmen gebe. Auch Unternehmenssteuern sei ein eigenes Studienfach. Immer wieder würden außerdem Methoden aus der Statistik angewendet: „Aber das fällt mir nicht schwer.“

An seinem Studiengang schätzt Marcus vor allem die Klarheit. „Da gibt es nicht so viel Gerede, sondern es ist logisch und hat Hand und Fuß. Es kommt eben raus, was rauskommt“, erklärt er. Spannend seien auch die rechtlichen Aspekte: „Wenn ich erfahre, wie lange ich von einem Vertrag zurücktreten kann, dann nützt mir das wirklich etwas.“ Im Fach Kapitalmarktrecht seien auch Fragen aus der PR und Öffentlichkeitsarbeit angesiedelt, etwa welche Veröffentlichungspflichten Unternehmen erfüllen müssten und welche Strategien es gebe, um Anleihensgebern und Aktionären gegenüberzutreten: „Das ist oft ein Konflikt, weil die Aktionäre wollen, dass man vorwärtskommt und Dinge ausprobiert, die Geldgeber aber eher Angst vor Risiken haben.“

Auslandssemester in Spanien

Auslandssemester und Praktika sind fester Bestandteil des Studiums. Anwenden wird Marcus sein Wissen demnächst bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Auslandserfahrungen konnte er bereits an der Universität in der spanischen Stadt Valencia sammeln. Im Alltag habe er viel auf Spanisch kommuniziert und seine Sprachkenntnisse damit deutlich verbessert. Die Kurse an der Universität habe er aber auf Englisch belegt. „Die Noten zählen fürs Studium und mein Spanisch war noch nicht so gut“, räumt Marcus ein. Der Unterricht in englischer Sprache sei auch sinnvoll fürs spätere Berufsleben. Gerade in größeren Unternehmen würden betriebswirtschaftliche Inhalte oft auf Englisch kommuniziert: „Da braucht man dann die Fachbegriffe.“

Nach dem Abschluss plant Marcus, sich bei einem großen internationalen Konzern zu bewerben. Vorstellen könne er sich zum Beispiel, Firmenübernahmen vor- und nachzubereiten oder im Bereich Immobilien- und Aktienfonds tätig zu werden. „Mit Zahlen zu arbeiten ist spannend, das gefällt mir“, schwärmt er. Und die Verdienstmöglichkeiten? Mit seinem Studienabschluss kann Marcus später einmal mit einem Einkommen rechnen, das sich sehen lassen kann: „Ich glaube, dieser Aspekt motiviert letztlich jeden, der im Finanzsektor arbeitet.“

 

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