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Studienbeginn in der Corona-Pandemie: 5 Tipps

Du planst deinen Studienbeginn im Wintersemester 2021/22? Dann lass‘ dich nicht entmutigen. Studieren geht auch in der Corona-Pandemie. Die Unis haben inzwischen eine Menge Maßnahmen getroffen, damit Erstsemester den Einstieg ins Studium gut schaffen. Was dich jetzt als Studienanfänger erwartet? Unser Überblick verrät es dir – inklusive 5 Tipps, die dir deinen Start ins Studium in Zeiten von Corona erleichtern.

Tipps für deinen Studienbeginn 2021

     

     

    Tipp 1: Informiere dich über Corona-Maßnahmen deiner Uni

    Bildung ist Ländersache. Studieren in Bayern, studieren in Baden-Württemberg oder studieren in Nordrhein-Westfalen – das macht durchaus einen Unterschied. Das gilt auch im Bezug auf die Corona-Pandemie. Zusätzlich variieren die Maßnahmen je nach Hochschule. Einige Universitäten bieten auch im Lockdown Präsenzveranstaltungen für Kleinstgruppen an oder ermöglichen praktische Übungen im Labor. Einen ersten Überblick dazu, wie der Studienbeginn in der Pandemie an deiner Uni abläuft, bietet dir die Webseite deiner Hochschule.

    Um Details zu erfahren, solltest du dich aber zusätzlich an deine Studienberatung deiner Universität oder die Fachschaften wenden. Auch im Lockdown sind deine Ansprechpartner für dich telefonisch und per Mail erreichbar, die Telefonnummern und Mailadressen findest du im Internet.

     

     

    Tipp 2: Selbstorganisation trainieren

    Vor allem beim Studium an staatlichen Universitäten sind Selbstdisziplin und die Fähigkeit, sich gut organisieren zu können, grundsätzlich gefragt. Wenn die Hochschulen bei steigenden Infektionszahlen geschlossen werden müssen, brauchst du diese Eigenschaften umso mehr. Denn die Lehrveranstaltungen finden dann oft ausschließlich digital statt und du musst dir dein Wissen selbst anhand von Materialien wie Video-Vorlesungen, Podcasts oder Skripten im PDF-Format selbst erarbeiten.

    Das gelingt dir leichter, wenn du einen Lernplan hast und diesen konsequent umsetzt. Üben kannst du das schon vor deinem Studienbeginn in der Schulzeit. Positiver Nebeneffekt: Ein effektives Lernkonzept und Disziplin helfen dir auch beim Abitur.

     

     

    Tipp 3: Vor dem Studienbeginn Struktur schaffen

    Damit du die digitalen Angebote deiner Universität nutzen kannst, solltest du schon vor deinem Studienbeginn dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehört zunächst einmal eine stabile Internetverbindung – ein Kriterium, auf das du auch unbedingt achten solltest, wenn du vor dem Studium von zuhause ausziehst.

    Ob du an Online-Seminaren, die per Videokonferenz stattfinden, lieber per Handy oder am Rechner teilnimmst, bleibt dir überlassen – einen guten Laptop brauchst du für dein Studium aber auf jeden Fall. Außerdem solltest du darauf achten, dass du einen Rückzugsort hast, an dem du fünf bis acht Stunden am Tag konzentriert arbeiten kannst. Zum Lernen einfach in die Bibliothek zu gehen, ist bei einem Corona-Ausbruch nicht möglich.

     

     

    Tipp 4: Kontakte fürs Studium knüpfen

    Die meisten Erstsemester knüpfen beim Studienbeginn Kontakte, die ihnen durch ihr gesamtes Studium helfen. Auch im Fall eines Lockdowns kannst du dir unter deinen Kommilitonen einen Freundeskreis aufbauen. An den meisten Unis organisieren die Fachschaften virtuelle Treffen wie gemeinsame Spieleabende.

    So kannst du als Studienanfänger Kontakte zu höheren Semestern knüpfen und von deren Erfahrungen profitieren, oder auch Studierende aus deinem Jahrgang kennenlernen. Auch in den Sozialen Netzwerken nach Studierenden an deiner Uni zu suchen und entsprechenden Gruppen beizutreten kann sich lohnen. Als Einzelkämpfer ins Studium zu starten, solltest du auf jeden Fall vermeiden, sonst verlierst du schnell den Anschluss.

     

     

    Tipp 5: Angebote für Erstsemester nutzen

    Wie schwierig der Studienbeginn in der Corona-Pandemie ist, ist den Hochschulen und Universitäten bewusst. Deshalb gibt es eine ganze Reihe an zusätzlichen Angeboten, die Erstsemestern den Start ins Studium erleichtern: virtuelle Sprech- und Fragestunden, telefonische Beratungen, digitale Tutorenprogramme der Fachschaften und vieles mehr. Informiere dich am besten schon vor dem Studium, welche Hilfen es an deiner Uni gibt, und scheue dich nicht, die Unterstützungsangebote auch anzunehmen. Erste Infos dazu findest du auf der Webseite deiner Hochschule oder Universität. Noch besser ist es, du besprichst deine Möglichkeiten als Erstsemester bei einem Termin mit der Studienberatung.

    Mehr zum Thema Studienbeginn in der Corona-Pandemie erfährst du in der kommenden Ausgabe des Stuzubi Magazins, das ab Frühjahr 2021 als kostenloses E-Paper im Download-Bereich zur Verfügung steht.

    Julia vom Stuzubi-Team

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