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Mindestlohn für Auszubildende

Seit 2020 gibt es in Deutschland auch für Azubis einen gesetzlichen Mindestlohn. Betriebe ihren Lehrlingen mindestens 515 Euro im Monat bezahlen. Bis 2023 soll die Mindestausbildungsvergütung schrittweise auf 620 Euro angehoben werden. Die meisten Unternehmen bezahlen ihren Auszubildenden aber schon jetzt deutlich mehr.

Wer in Deutschland arbeitet, hat einen garantierten Stundenlohn von mindestens 9,35 Euro – so will es das Gesetz. Sogar Praktikanten haben Anspruch auf den Mindestlohn, es sei denn, sie absolvieren ein Pflichtpraktikum oder Orientierungspraktikum für die Schule oder fürs Studium. Ab 2020 sollen nun auch Lehrlinge eine gesetzlich geregelte Mindestausbildungsvergütung bekommen.

Am Stundensatz des Mindestlohns werden sich die Ausbildungsgehälter aber nicht orientieren. Vorgesehen ist, dass Betriebe ihren Auszubildenden mindestens 515 Euro im Monat bezahlen sollen. Zieht man die Zeit ab, in der Azubis in der Berufsschule sind, ergibt das einen Stundenlohn von knapp 5 Euro. Geplant ist eine Staffelung mit einer Anhebung des Mindestgehalts auf 585 Euro ab 2021 und 620 ab 2023 – was einem Stundenlohn von knapp 6 Euro entspricht.

Mindestlohn laut Bundesinstitut für Berufsbildung

Tatsächlich verdienen Auszubildende laut einer Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung aber erheblich mehr. Das erfasste durchschnittliche Bruttogehalt liegt bei über 900 Euro. Auch in gering vergüteten Berufen wie Friseur, Florist oder Schornsteinfeger beträgt das Durchschnittsgehalt für Azubis zwischen 518 und 617 Euro im Monat. Die Mindestausbildungsvergütung zielt daher nicht darauf ab, Ausbildungsgehälter grundsätzlich anzuheben, sondern soll Extremfälle besonders niedriger Bezahlung verhindern, die in der Praxis aber eine Ausnahme darstellen.

In den vergangenen Jahren sind die Ausbildungsgehälter übrigens deutlich gestiegen – von 2017 auf 2018 um durchschnittlich 3,6 Prozent und von 2016 auf 2017 um immerhin 2,7 Prozent.

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