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Ausbildung 2021: Diese Berufe haben nach Corona Zukunft

Ausbildungen mit Zukunft

Eine neue Studie zeigt dir, mit welcher Ausbildung du nach der Coronakrise die besten Berufsaussichten hast. Welche Berufe in den nächsten Jahrzehnten bis 2040 besonders gefragt sein werden, haben das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer Simulation herausgefunden. Hier stellen wir dir Berufsausbildungen vor, die dich langfristig zur gefragten Fachkraft machen.

Berufsorientierung nach der Pandemie

    Erst einmal die gute Nachricht: Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung zur Veränderung der Berufswelt durch die Coronapandemie sprechen dafür, dass sich die deutsche Wirtschaft bis 2023 erholt. Für dich bedeutet das: Wenn du mit deiner Berufsausbildung fertig bist, wirst du voraussichtlich in etwa genauso gute Voraussetzungen vorfinden wie ausgelernte Azubis, die im Jahr vor der Krise in den Beruf eingestiegen sind. Die schlechte Nachricht: Laut den Berechnungen der Forscher müssen die Menschen in Zukunft etwas mehr arbeiten und werden nicht ganz so viel verdienen, wie es ohne Corona der Fall gewesen wäre.

    Verändern werden sich langfristig auch die Branchen und Berufsfelder, in denen künftig die meisten Fachkräfte gesucht werden. Unsere Tipps helfen dir, mit der Wahl der richtigen Ausbildung jetzt die Weichen für eine sichere und erfolgreiche berufliche Zukunft zu stellen.

     

     

    Im Trend: eine Ausbildung im Gesundheitswesen oder sozialen Bereich

    Spätestens seit der Coronakrise ist klar: Jobs im Gesundheitswesen zählen zu den systemrelevanten Berufen. Auch, dass Alten- und Krankenpfleger in den kommenden Jahren dringend gesucht werden, ist nichts Neues. Wie viele Mitarbeiter mit einer Ausbildung im Bereich Gesundheit und Soziales in den nächsten Jahrzehnten gebraucht werden, überrascht jedoch.

    Der Studie zufolge werden in Deutschland in 30 Jahren die meisten Berufstätigen für medizinische oder soziale Einrichtungen oder Unternehmen arbeiten – die Untersuchung geht von insgesamt 7 Millionen Beschäftigten in der Branche in 2040 aus. Wenn du der soziale Typ bist und gerne mit Menschen zu tun hast, solltest du dir deshalb diese Ausbildungen einmal etwas genauer anschauen:

     

    Weiterhin gesucht: Azubis aus der Informatik

    Die zweite zentrale Erfahrung aus der Pandemie: Studieren, arbeiten und vieles mehr geht auch digital. Der Digitalisierungsschub, den Corona angestoßen hat, braucht Experten aus der Informatik. Auch 2040 werden Leute, die sich mit IT auskennen, noch händeringend gesucht werden, prophezeit die Studie. Wenn du fit in Mathe bist und vielleicht auch schon ein bisschen Ahnung im Programmieren hast, solltest du es also ruhig mit einem Informatikstudium versuchen. Oder bist du eher der praktische Typ? Dann sind zum Beispiel diese Ausbildungen für dich interessant:

    • Fachinformatiker
    • IT-Systemelektroniker
    • Informatikkaufmann/-frau
    • IT-Systemkaufmann/-frau

     

    Tipps für technische Berufe

    Nicht mehr so viele Ausbildungsstellen wird es laut der Untersuchung künftig in der Produktion geben. Das betrifft auch technische Berufe, zum Beispiel in der Autoindustrie. Wenn du dich für Technik interessierst, hast du aber weiterhin gute Chancen, wenn du dich auf die richtige Fachrichtung spezialisierst. Über die nächsten Jahrzehnte hin gefragt bleiben der Studie zufolge ausgebildete Fachkräfte aus diesen Berufen:

    • Mechatroniker/-in
    • Elektroniker/-in Automatisierungstechnik
    • Elektroniker/-in Energie- und Gebäudetechnik
    • Technische/r Assistent/-in regenerative Energietechnik/Energiemanagement (schulische Ausbildung)

     

    Studium oder Ausbildung?

    Unabhängig von der Coronakrise ist eine Ausbildung auch in den kommenden Jahrzehnten eine der besten Voraussetzungen für einen guten Berufseinstieg. Zwar fallen – auch bedingt durch die Pandemie – in Zukunft wahrscheinlich Arbeitsplätze in der Produktion weg, die normalerweise mit beruflich ausgebildeten Mitarbeitern besetzt werden. Aber es werden in den nächsten Jahren Generationen in Rente gehen, die vorwiegend nur einen Ausbildungsabschluss und kein Studium haben. Bewerber mit Berufsausbildung bleiben deshalb gefragt.

    Auch Hochschulabsolventen mit Bachelor haben weiterhin gute Chancen, voraussichtlich wird es auch langfristig mehr offene Stellen als Bewerber geben. Unklar ist dagegen, wie sich die Aussichten für Masterabsolventen entwickeln werden. Laut der Studie wird die Zahl der Hochschulabsolventen mit Master bis 2040 erheblich steigen. Ob es bis dahin ausreichend Jobs für so viele akademisch hoch ausgebildete Experten gibt, bleibt abzuwarten.

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